REPERTOIRE
Theater
12
Toller/Fallada
Der andere Weg
weiter anfangen. wir fangen an
Parsifal – Versuch einer Annäherung
Tasso
Lesespiele
Doktor Faustus | Das Kränzchen | Habent sua fata libelli |
Die Reden des Predigers



im Rahmen von "Aufbruch vor der Barbarei"
Premiere: 08. Dezember 2009
studiobühneköln
Musik: Barbara Gescher
Licht: Katja Winke
Regie: Wiebke Kuttner, Gerrit Booms, Samuel Horn
Mit: Evi Amon, Kathryn Bäumert, Jörn Behr, Dorothea Förtsch,
Manuel Moser, Lina Schattauer, Erik Sieb
Dramaturgie: Martin Wiesenhöfer
Produktionsleitung: Tim Mrosek
Am Anfang war die Musik, danach kam das Licht und dann die Regie – zumindest bei der neuen Produktion von c.t.201 – freies Theater Köln e.V.
Schon immer haben in der Arbeit von c.t.201 Musik und Licht eine wesentliche Rolle gespielt. Oft fanden die Produktionen sogar den Ausgangspunkt in der Musik, etwa bei der mit dem Theaterpreis 2002 ausgezeichneten Inszenierung »Die Sinfonien des Johannes Brahms« oder zuletzt bei »Parsifal« (Karfreitag 2008 und 2009). Nun kehren wir den Produktionsprozess komplett um und stellen damit auch unser Selbstverständnis in Bezug auf diese Theaterelemente radikal auf die Probe.
Zu dem 20-minütigen Musikstück DIELLESE von Barbara Gescher, einer Auftragsarbeit für diese Produktion, entwickelte Katja Winke ein Lichtkonzept. Die Kombination aus beiden wurde drei Nachwuchs-RegisseurInnen vorgestellt, die dazu nun drei – zwar gleich lange, aber inhaltlich völlig unterschiedliche – Inszenierungen entwickelten. Sie bewegen sich dabei thematisch im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes »Aufbruch vor der Barbarei« von c.t.201, das sich mit der Zeit zwischen 1900 und der Nazi-Diktatur beschäftigt.
»Der andere Weg ist« ein experimenteller Theaterabend, der drei ganz unterschiedliche Blicke auf eine faszinierende Epoche wirft, und gleichzeitig die normalen Arbeitsprozesse im Theater umkehrt.
Pressestimmen:
"Wie
man der eigenen Kreativität mutig folgt, zeigt c.t.201 - eines von
Kölns produktivsten und beständigsten freien Theatern. (...) So
eröffnet das Experiment von c.t.201 eine neue, prickelnde Perspektive
auf die Möglichkeiten des Theaters."
Kölnische
Rundschau
"Drei
Theaterminiaturen, die kurz und leicht sind, aber nie oberflächlich.
(...) Eine sehenswerte Trilogie der größtmöglichen Unterschiede bei
gemeinsamen Nenner - Experiment geglückt."
Kölner Stadtanzeiger
„Das
waghalsige Experiment gelingt, vor allem, weil die jungen Regisseure
auf vollkommen unterschiedliche weise mit dem musikalischen und
inhaltlichen Vorgaben umgehen. (...) Ingesamt überzeugt „Der andere
Weg“ als außergewöhnliches ästhetisches Erlebnis zwischen
choreographischem Schwerdenker-Fingerfood und Unterhaltungstheater mit
Bildungsanspruch. Die sieben Schauspieler agieren sämtlich präzise und
leidenschaftlich, mit oft erstaunlicher Leichtigkeit.“
Theater
Pur

Premiere: 15.
September 2009 studiobühneköln
Mit: Christine Kättner, Aurélie Thépaut, Tobias Novo
Licht: Katja Winke
Musik: Eki Maas
Kostüm: Sarah Knickel
Dramaturgie: Gabriele Fischer und Karoline Bendig
Regieassistenz: Eva-Maria Lüers
Inszenierung & Regie: Heidrun Grote
Inszenierung & Bühne: Katja Butt
"A rose is a rose is a rose is a rose" - das kennt zwar fast jeder, aber insgesamt gelten Steins Texte als zu kompliziert, zu schwierig, kurz: unverständlich. Sie entfalten sich erst über ihren Klang. Dass das berühmte Rosenzitat eine Hommage an die Liebe, an den Eros ist, nimmt man erst deutlich wahr, wenn man es laut spricht. Unversehens enthüllen sich hinter einer auf den ersten Blick scheinbar sinnlosen Wortfolge Handlung und Botschaft und Emotion und Philosophie und Erotik und Spiel und Humor.
Spätestens da beginnt das Theater, lässt die darstellende Kunst sich begeistert auf Worte, Sätze, Texte ein: Was für ein Reservoir an Möglichkeiten, mit, um und aus Worten ein Spiel zu entwickeln! Wiederholungen, fließendes Auseinanderlaufen, zerhackendes Staccato - der Klang schafft das Bild: Wie in einem Kaleidoskop entstehen immer neue Bilder und erzählen Geschichten über Innen und Außen, über Kunst, über Einsamkeit, über Ruhm, über Zärtlichkeit und immer wieder über Identität.
Pressestimmen:
"Wunderbar,
wie Christine Kättner, Aurélie Thépaut und Tobias Novo mit großen Augen
Wörter probieren und scheinbar spontan Szenarien erfinden, als seien
sie vergnügt experimentierende Kinder (...). Hier wird die Bühne
wirklich zum Spielplatz und vermeintlich Anstrengendes ganz leicht."
Kölner Stadt-Anzeiger
"Christine
Kättner, Aurélie Thépaut und Tobias Novo machen sich mit Lust und
harmonischer Spielfreude an die Arbeit, die Abstraktion des
Literarischen sinnlich erfahrbar zu machen."
Kölnische Rundschau

Premiere: 21. März 2008 Studiobühne Köln
Mit: Manuel Moser
Musik: Richard Wagner
Dramaturgie: Gabriele Fischer
Licht: Katja Winke
Technik: Christian Klingebiel
Animation: Manuel Schmitt
Künstlerische Mitarbeit: Tim Mrosek
Inszenierung: Dietmar Kobboldt
Es ist Karfreitag des Jahres 2008. Ein junger Mann hat es sich bequem gemacht in seinem Wohnzimmer. Er wartet auf jemanden. Er hat sich vorbereitet, um ein ganz besonderes Wagnis einzugehen – er will Radio hören. Auf dem Programm des Kölner Radiosenders Kölncampus steht Richard Wagners Parsifal und die nächsten Stunden wird er diese Oper hören, ganz. Er wird die Musik genießen, sie mitsingen, mitdirigieren. Aber dies Musik wird auch Bilder in ihm heraufspülen, Bilder seiner Seele, von denen er selbst nicht wusste, dass sie in ihm schlummern. Die Musik wird auf ihn einwirken – mit aller Wucht, aber auch
Ein Blick in die Abgründe der allzu
erträglichen Leichtigkeit des Seins Torquato Tasso von Johann Wolfgang
von Goethe - wie
blutleer, wie hölzern erscheint dieser Klassiker doch neben seinen
Geschwistern Faust, Iphigenie oder Goetz.
3453
Verse lang stehen Menschen auf der Bühne, und nur ein einziges Mal (und
das auch erst kurz vor Schluss) passiert etwas, beschreibt Goethe eine
wirkliche, eine (zwischen)menschliche Handlung. Bis dahin und auch
danach: Worte. Schöne Worte. In Koproduktion mit der Studiobühne Köln
durchbricht der zweimalige Theaterpreisträger c.t.201 diese starre
Hülle - und entdeckt
einen Vulkan,
unmittelbar vor dem Ausbruch. Die schöne heile Welt von Belriguardo
birgt Tiefen, Sehnsüchte und Wahnwitziges. Und mit jeder neuen Szene
reißt der sichere Boden mehr und mehr auf, öffnet sich ein Abgrund,
blicken wir in die Seelen und die verworrenen Pfade menschlicher
Existenzen hinein:
Der zweifelnde Dichter, der sich an allem reibt,
das sich ihm wohlwollend nähert und ihn wohlwollend nährt. Eine
Prinzessin, die um jeden Preis die sie umgebende Harmonie aufrecht
erhalten will. Ihre vermeintlich beste Freundin, die tatsächlich eine
umtriebige Intrigantin zu sein scheint. Und der weit gereiste
Machtmensch, dem alles daran gelegen ist, den penetrant irrlichternden
Dichter in die Schranken zu weisen. Zwischen diesen Vieren entspinnt
sich ein Spiel um nichts Geringeres als die Wahrheit. - Doch jeder von
ihnen hat so seine eigene Version der Wirklichkeit und der Dinge, die
in ihr sind.
Und dann bricht der Vulkan tatsächlich aus und zeigt uns Goethes "Tasso"
als Drama über Versagen und Verdrängung, über Sein oder Nichtsein, als
Gratwanderung auf der schmalen Grenze zwischen Genie und Wahnsinn, als
abwärts führende Spirale hin zum Licht der Erkenntnis - als Stück über ein
Gewaltverbrechen.
Aber wer ist eigentlich der Täter? Und wer das Opfer?
Bildhaft und musikalisch seziert c.t.201 diesen "Tasso", mit unbändiger Lust an der
Sprache. Ein Experiment.
PRESSE
"Torquato
Tasso" als leichtes Spiel mit Witz und Ironie. ... Es wurde ein "Tasso"
der Überraschungen. Kobboldt und Mrosek servieren ihn als Komödie,
verpassen ihm einen tödlichen Schluß und präsentieren mit Lea Kaiser
die Schauspielentdeckung der Saison. Verblüffend wirkt vor allem die
kühne Volte, aus einem Männerstück eine Frauenangelegenheit zu machen.
Und: sie funktioniert. ... Es zieht sich ein herzlich ironischer Ton
durch die Inszenierung.
Thomas Linden in der Kölnischen Rundschau
Lea
Kaiser überzeugt ... und ist neben "Tasso" die eigentliche
Hauptakteurin des Stücks. Dietmar Kobboldt und Tim Mrosek inszenieren
Goethes "Torquato Tasso" als ein Drama des Versagens und Verdrängens,
als eine Gratwanderung zwischen Genie und Wahnsinn ... Stimmungsvolle
Lichtregie, Rhythmus, Exaktheit und Choreografie der Sprache ...
schafft das Stück den Sprung in die Moderne, ohne sich jedoch zu weit
von seinem Ursprung zu entfernen.
Malina Opitz im Kölner Stadtanzeiger
aller Zärtlichkeit die diesem Werk zu eigen ist. Sie wird ihn verändern. Am Ende ist er nicht mehr der, der er am Anfang war.
Er wähnt sich allein – so allein wie viele andere Radiohörer mit ihm. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer im Theater ist er es aber nicht, diese können ebenso in sein Wohnzimmer wie in seine Seele hineinblicken, während sie zeitgleich die laufende Radioübertragung hören. Und für die Hörerinnen und Hörer von Kölncampus ... Diese wissen, dass sie gespiegelt im Theater zu sehen sind. Und vor und nach dem Stück, in den Pausen wird Kölncampus vor Ort das Publikum befragen – akustische Ergebnisse, die natürlich zeitgleich im Theater zu hören sind. Die Grenzen zwischen Hören und Sehen verschwimmen bis zur Unkenntlichkeit, Zeit bekommt eine andere Dimension. »Zum Raum wird hier die Zeit...«
Pressestimmen:
„Mitunter
speist sich die Lust aus dem zweifelhaften Vergnügen sich beim
Hörensehen zu beobachten: (...) Dann aber verschmelzen die Geschichte
des Parsifal und die des Bühnenprotagonisten – und es wird einem
gewahr, wie präzise Choreographie und Spannung ausgearbeitet sind.“
Kölner Stadt-Anzeiger
„Was
passiert, wenn ein Mensch diese Oper hört – nicht sieht, wohlgemerkt.
Die Situation wird verstärkt durch die Öffentlichkeit des Hörens – die
Radio-Konsumenten zu Hause hören das Gleiche wie Moser auf der Bühne
und die Zuschauer im Saal.“
Kölnische Rundschau
"In
Köln gab es ein Parsifal-Experiment, das in seiner assoziativen
Radikalität dem Bayreuther Schlingensief-Unternehmen durchaus
vergleichbar ist."
Bayreuther Festspielnachrichten

Ein Blick in die Abgründe der allzu
erträglichen Leichtigkeit des Seins Torquato Tasso von Johann Wolfgang
von Goethe - wie
blutleer, wie hölzern erscheint dieser Klassiker doch neben seinen
Geschwistern Faust, Iphigenie oder Goetz.
3453
Verse lang stehen Menschen auf der Bühne, und nur ein einziges Mal (und
Ein Blick in die Abgründe der allzu
erträglichen Leichtigkeit des Seins Torquato Tasso von Johann Wolfgang
von Goethe - wie
blutleer, wie hölzern erscheint dieser Klassiker doch neben seinen
Geschwistern Faust, Iphigenie oder Goetz.
3453
Verse lang stehen Menschen auf der Bühne, und nur ein einziges Mal (und
das auch erst kurz vor Schluss) passiert etwas, beschreibt Goethe eine
wirkliche, eine (zwischen)menschliche Handlung. Bis dahin und auch
danach: Worte. Schöne Worte. In Koproduktion mit der Studiobühne Köln
durchbricht der zweimalige Theaterpreisträger c.t.201 diese starre
Hülle - und entdeckt
einen Vulkan,
unmittelbar vor dem Ausbruch. Die schöne heile Welt von Belriguardo
birgt Tiefen, Sehnsüchte und Wahnwitziges. Und mit jeder neuen Szene
reißt der sichere Boden mehr und mehr auf, öffnet sich ein Abgrund,
blicken wir in die Seelen und die verworrenen Pfade menschlicher
Existenzen hinein:
Der zweifelnde Dichter, der sich an allem reibt,
das sich ihm wohlwollend nähert und ihn wohlwollend nährt. Eine
Prinzessin, die um jeden Preis die sie umgebende Harmonie aufrecht
erhalten will. Ihre vermeintlich beste Freundin, die tatsächlich eine
umtriebige Intrigantin zu sein scheint. Und der weit gereiste
Machtmensch, dem alles daran gelegen ist, den penetrant irrlichternden
Dichter in die Schranken zu weisen. Zwischen diesen Vieren entspinnt
sich ein Spiel um nichts Geringeres als die Wahrheit. - Doch jeder von
ihnen hat so seine eigene Version der Wirklichkeit und der Dinge, die
in ihr sind.
Und dann bricht der Vulkan tatsächlich aus und zeigt uns Goethes "Tasso"
als Drama über Versagen und Verdrängung, über Sein oder Nichtsein, als
Gratwanderung auf der schmalen Grenze zwischen Genie und Wahnsinn, als
abwärts führende Spirale hin zum Licht der Erkenntnis - als Stück über ein
Gewaltverbrechen.
Aber wer ist eigentlich der Täter? Und wer das Opfer?
Bildhaft und musikalisch seziert c.t.201 diesen "Tasso", mit unbändiger Lust an der
Sprache. Ein Experiment.
PRESSE
"Torquato
Tasso" als leichtes Spiel mit Witz und Ironie. ... Es wurde ein "Tasso"
der Überraschungen. Kobboldt und Mrosek servieren ihn als Komödie,
verpassen ihm einen tödlichen Schluß und präsentieren mit Lea Kaiser
die Schauspielentdeckung der Saison. Verblüffend wirkt vor allem die
kühne Volte, aus einem Männerstück eine Frauenangelegenheit zu machen.
Und: sie funktioniert. ... Es zieht sich ein herzlich ironischer Ton
durch die Inszenierung.
Thomas Linden in der Kölnischen Rundschau
Lea
Kaiser überzeugt ... und ist neben "Tasso" die eigentliche
Hauptakteurin des Stücks. Dietmar Kobboldt und Tim Mrosek inszenieren
Goethes "Torquato Tasso" als ein Drama des Versagens und Verdrängens,
als eine Gratwanderung zwischen Genie und Wahnsinn ... Stimmungsvolle
Lichtregie, Rhythmus, Exaktheit und Choreografie der Sprache ...
schafft das Stück den Sprung in die Moderne, ohne sich jedoch zu weit
von seinem Ursprung zu entfernen.
Malina Opitz im Kölner Stadtanzeiger
das auch erst kurz vor Schluss) passiert
etwas, beschreibt Goethe eine
wirkliche, eine (zwischen)menschliche Handlung. Bis dahin und auch
danach: Worte. Schöne Worte. In Koproduktion mit der Studiobühne Köln
durchbricht der zweimalige Theaterpreisträger c.t.201 diese starre
Hülle - und entdeckt
einen Vulkan,
unmittelbar vor dem Ausbruch. Die schöne heile Welt von Belriguardo
birgt Tiefen, Sehnsüchte und Wahnwitziges. Und mit jeder neuen Szene
reißt der sichere Boden mehr und mehr auf, öffnet sich ein Abgrund,
blicken wir in die Seelen und die verworrenen Pfade menschlicher
Existenzen hinein:
Der zweifelnde Dichter, der sich an allem reibt,
das sich ihm wohlwollend nähert und ihn wohlwollend nährt. Eine
Prinzessin, die um jeden Preis die sie umgebende Harmonie aufrecht
erhalten will. Ihre vermeintlich beste Freundin, die tatsächlich eine
umtriebige Intrigantin zu sein scheint. Und der weit gereiste
Machtmensch, dem alles daran gelegen ist, den penetrant irrlichternden
Dichter in die Schranken zu weisen. Zwischen diesen Vieren entspinnt
sich ein Spiel um nichts Geringeres als die Wahrheit. - Doch jeder von
ihnen hat so seine eigene Version der Wirklichkeit und der Dinge, die
in ihr sind.
Und dann bricht der Vulkan tatsächlich aus und zeigt uns Goethes "Tasso"
als Drama über Versagen und Verdrängung, über Sein oder Nichtsein, als
Gratwanderung auf der schmalen Grenze zwischen Genie und Wahnsinn, als
abwärts führende Spirale hin zum Licht der Erkenntnis - als Stück über ein
Gewaltverbrechen.
Aber wer ist eigentlich der Täter? Und wer das Opfer?
Bildhaft und musikalisch seziert c.t.201 diesen "Tasso", mit unbändiger Lust an der
Sprache. Ein Experiment.
Pressestimmen:
"Torquato
Tasso" als leichtes Spiel mit Witz und Ironie. ... Es wurde ein "Tasso"
der Überraschungen. Kobboldt und Mrosek servieren ihn als Komödie,
verpassen ihm einen tödlichen Schluß und präsentieren mit Lea Kaiser
die Schauspielentdeckung der Saison. Verblüffend wirkt vor allem die
kühne Volte, aus einem Männerstück eine Frauenangelegenheit zu machen.
Und: sie funktioniert. ... Es zieht sich ein herzlich ironischer Ton
durch die Inszenierung.
Kölnische Rundschau
Lea
Kaiser überzeugt ... und ist neben "Tasso" die eigentliche
Hauptakteurin des Stücks. Dietmar Kobboldt und Tim Mrosek inszenieren
Goethes "Torquato Tasso" als ein Drama des Versagens und Verdrängens,
als eine Gratwanderung zwischen Genie und Wahnsinn ... Stimmungsvolle
Lichtregie, Rhythmus, Exaktheit und Choreografie der Sprache ...
schafft das Stück den Sprung in die Moderne, ohne sich jedoch zu weit
von seinem Ursprung zu entfernen.
Kölner Stadtanzeiger



Wieviel leichter haben es da Hermine, Ron und Harry in der Bibliothek von Hogwarts, wo die Bücher sanft über die Regalbretter schweben – auch wenn man hier gelegentlich ein schnappendes Monsterbuch mit einem Gürtel zähmen muss…
Das c.t.201 Lesespiel lädt Sie zu einer kleinen Rundreise durch die Welt der Bücher und Bibliotheken ein. Heidrun Grote und Sunga Weineck lesen Texte von der Bibel bis zu »Harry Potter«, von Elias Canetti bis zu Agatha Christie und »Tintenblut«.
»Überall suchte ich Ruhe«, schreibt Thomas von Kempen im 15. Jahrhundert, »und fand sie nirgends, außer in einer Ecke mit einem Buch.«
Welche Leseratte wollte dem – auch heute noch – widersprechen?
