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Hymnen an die Nacht Premiere: 13. Januar 1994 Bruno-Goller-Haus Gummersbach
Die Hymnen an die Nacht des deutschen Frühromantikers Georg Philipp Freiherr von Hardenberg, d. i. Novalis, haben einerseits die Literaturwissenschaft immer wieder herausgefordert, andererseits über nahezu zwei Jahrhunderte eine große und begeisterte Leserschaft gefunden. Die Begeisterung mag daher rühren, dass die Nacht, jenes Reich des Irrationalen, des Unbewussten, des Gefühls und der Träume sich der Erklärbarkeit entzieht, ist sie doch durch die Unerklärbarkeit, durch das Nicht-Erklären-Wollen geradezu definiert. Unsere Inszenierung ist, wie letztlich bei Novalis auch, eine Liebesgeschichte. Der Dichter verlegt die Erfüllung seiner Liebe ins Religiös-Transzendente und so sind seine Hymnen auch Hymnen an den Tod, ohne Trauer, ohne Schwermut, ohne Leid, ganz selbstverständlich, heiter, klar und gelöst.
Presse: "...diese Expedition ins innere der Nacht bleibt eine betörende Versuchung.“ (Kölnische Rundschau) "Diese Variationen über Tag und Nacht, über Leben und Tod, gehören zweifellos zu den Höhepunkten von "Unidram ´94"“ (Potsdamer Neueste Nachrichten) |
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